In ihrem Buch Failures of Forgiveness. What We Get Wrong and How to Do Better unterzieht Myisha Cherry unseren Umgang mit dem Thema Vergebung einer Kritik. Nicht selten, so Cherry, weise die Forderung, anderen zu vergeben, einseitig bestimmten Gruppen in der Gesellschaft die Verantwortung zu, mit geschehenem Unrecht umzugehen. Soziale Missstände und strukturelle Ungerechtigkeiten würden so eher perpetuiert als abgebaut. Dahinter steht für Cherry ein falsches Verständnis von Vergebung, gegen das sie in ihrem Buch argumentiert.
Meine Besprechung des Buchs ist in der Zeitschrift für philosophische Literatur (Zfphl) erschienen und kann hier nachgelesen werden.

